vor kurzem gab ich hier den buchtip => hunde impfen mit verstand.
inzwischen hab ich das buch “durchgeackert” und kann es nur empfehlen!

Hunde impfen mit Verstand: Sind jährliche Schutzimpfungen notwendig und sinnvoll?Der Ratgeber für Hundefreunde
das buch ist wirklich dicht und die ursprüngliche idee, so eine kleine inhaltsangabe zu bringen, habe ich sehr schnell fallen gelassen. aus-sichts-los …
monika peichl hat sich durch eine ganze reihe von studien durchgearbeitet. in us-amerika wird von den konsumenten offensichtlich viel mehr druck ausgeübt und die pharmafirmen sind da schon “viel weiter” mit längeren zulassungszeiträumen für impfstoffe. europa hinkt hinterher. ich gestehe, bei vielen “amerikanischen trends” mehr als skeptisch zu sein, aber es gibt neben apple und jeans doch noch positives aus der ecke.
was mir besonders gefällt, ist, dass das buch nicht schwarz-weiss zeichnet, sondern dem titel – impfen mit verstand - mehr als gerecht wird. erst wird das immunsystem und das “system” der impfungen erklärt. dann werden vergleiche zu menschen gezogen (wo jährliches impfen schlicht und ergreifend nicht akzeptiert werden würde …). es wird über zusatzstoffe geschrieben (die tw. bei menschenimpfstoffen oder auch katzenimpfstoffen aus dem verkehr gezogen wurden, bei hundeimpfstoffen aber immer noch eingesetzt werden …) und dann auf die einzelnen impfungen detailiert eingegangen. nach jedem beitrag gibt es ein fazit, welches das spätere nachlesen erleichtert. (ich hab das buch trotzdem mit marker gelesen …)
das buch gibt keinen “einzig wahren weg” vor, sondern ermöglicht es, den eigenen weg zu suchen und finden. ich werde den impfplan von enya entsprechend adaptieren und warte gespannt auf das angekündigte buch “katzen impfen mit verstand”. wo wir leider immer noch gezwungen werden, jährlich zu impfen, auch wenn sich die sinnhaftigkeit dieser massnahme nicht unbedingt erschliesst, ist die tollwutimpfung. die selben präparate, die jetzt die zulassung für ein jahr haben, können mit entsprechenden studien die zulassung für drei jahre bekommen. es liegt also nicht am impfstoff … solange der österreichische gesetzgeber aber für die grenzübertritte fordert, dass die impfung nicht länger als ein jahr zurückliegt und auch bei ausstellungen und rennen nur ein jahr akzeptiert wird, hilft es auch nicht, dass es impfstoffe mit längerer zulassung gibt. es wäre an der zeit, dass auch hier österreich der EU-gesetzgebung folgt …
das unangenehme an impfschäden ist, dass sie zu einem zeitpunkt auftreten können, wo man nicht mehr an die impfung denkt. bringt man es doch in zusammenhang mit der impfung, wird das von tiermedizinerInnen mit hoher wahrscheinlichkeit abgestritten. in der folge können pharmafirmen gut und gerne behaupten, von impfschäden “nichts zu wissen”, weil der informationsfluss in diese richtung so gut wie gar nicht stattfindet.
bei katzen gab es eine zu hohe quote an impfschäden (krebs, durch impfungen verursacht), um sie weiter zu ignorieren. impfstoffe für katzen wurden dementsprechend verändert. bei hunden gab es noch kein entsprechendes auftreten von impfschäden …
folgendes zitat, welches irish wolfhounds betrifft, möchte ich zum abschluss bringen:
Die Risiken der Ganzkeim-Bakterine
<…> Eine deutsche Tierhalterin berichtete uns: Von einem Sechser-Wurf von Irischen Wolfshunden, gezüchtet in Irland, wurden vier im Welpenalter gegen Lepto geimpft, zwei nicht. Die vier lepto-geimpften wurden Epileptiker (einer ist inzwischen gestorben), die zwei nicht leptogeimpften, die beide ins Ausland verkauft worden waren, sind bis zum heutigen Tage gesund. Biologisch ist es durchaus plausibel, daß die Impfung den Hirnschaden verursacht hat. <…>
seite 65, Hunde impfen mit Verstand, Monika Peichl


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