
mit freundlicher genehmigung von schroeders-hundeleben
am 26. august hatte ich das vergnügen, das erstemal mit einem irish wolfhound im ring zu stehen. offene klasse mit 6 anderen hündinnen – also mal hautnah erleben, was es heisst, mit einem grossen hund mit vielen anderen hunden in einem viel zu kleinen ring zu stehen. von einer präsentation der bewegung konnte keine rede sein. vielleicht reagierte die richterin darauf damit, dass sie ausschliesslich V vergab (obwohl tw. die selben hunde am vortag durchaus auch mit SG oder gar G aus dem ring gingen …)?
uns konnte es recht sein, wir wollten ein SG erreichen, da die nationalen ergebnisse aus der schweiz in österreich zur zucht nicht anerkannt werden. ein unplatziertes V übertraf also unsere erwartungen bei weitem!
wir waren um vier uhr morgens los gefahren – so unsortiert kam ich noch nie bei einer ausstellung an. vier uhr morgens ist eventuell der richtige zeitpunkt, ins bett zu gehen, aber definitiv der falsche zeitpunkt um aufzustehen. und joy hätte ein coursing mit sicherheit besser gefunden denn die sehr kleinen leckerli in meiner hand konnten ihre laune auch nicht wirklich verbessern.
die in grösse und geschmack dezenten leckerli bekam ich von nadine noch vor betreten des rings mit den worten, “joy ist bestechlich” zugesteckt. sicher ist sicher, dachte ich, obwohl ich leckerli im ring persönlich nicht so mag, und steckte sie ein. zumindest in der offenen klasse, so dachte ich, sollte man aus dem leckerli-alter raus sein. als dann aber eine andere hündin im ring einen ganz besonders grossen und tollen keks bekam, fand joy, man könne doch ohne weiteres mal in die andere richtung laufen … ich hab verstanden, joy. sollten wir nochmal gemeinsam im ring stehen, bekommst du den grössten und leckersten hundekeks! versprochen! aber ich denke, viel mehr spass ist es, in zukunft coursings zu besuchen, oder?
die irish wolfhounds wurden diesmal gleich am anfang gerichtet und das ganze auch noch sehr zügig. wir freuten uns schon, diese ausstellung sehr bald wieder verlassen zu können – da gab es technische probleme, der drucker wollte die berichte nicht ausdrucken und so durften wir noch ziemlich lange warten … zeitangabe? ich war an diesem tag mit verschobener zeitwahrnehmung unterwegs. keine ahnung, wie lange wir gewartet haben …
ich nutzte die wartezeit also dazu, am nebenring, in dem noch gerichtet wurde, mit freunden und bekannten zu plaudern und bekam bei dieser gelegenheit mit, dass es nun auch bei den galgo espanol´s “zwei rassen” im ring gibt! was ich von den greyhounds schon kenne – showgrey und renngrey – das kündigt sich nun zu meinem grossen erschrecken auch bei den galgo espanol´s an! schade. ich durfte an dem tag ein paar rauhaarige galgo espanol´s kennen lernen, die mir wirklich gut gefallen haben. galgo espanol´s, so wie sie sein sollen – klein und robust …
als wir endlich unseren bericht ausgehändigt bekamen, machten wir uns auf den weiten weg nach hause. es dauerte noch, bis wir den weg zum auto in der tiefgarage fanden. da wir – wie andere offensichtlich auch – den regulären abgang nicht finden konnten, nahmen wir nach vergeblicher suche kurzerhand die auf-/abfahrt für autos.
die leute waren nett in innsbruck und so gesehen eine angenehme atmosphäre. aber die ausstellung selbst hat mich nicht so begeistert. relativ wenig platz, sehr kleine ringe und kaum möglichkeiten, die hunde ausserhalb der hallen gassi zu führen. und vielleicht – kleiner tip – sollte man in zukunft, wie in wieselburg gesehen, allen besucherInnen ein oder zwei sackerl für die hinterlassenschaften ihrer hunde überreichen …
salzburg fehlt mir noch und – nächstes jahr neu – klagenfurt. aber mein bisheriger favorit für österreichische ausstellungen (indoor) ist wieselburg!
der bericht von orietta zilli/I:
2 jahre, gute knochen, typischer kopf, gute augen, gute fangpartie, korrekte zahnleiste, gut getragener hals, harmonisches gebäude, gute winkelungen gute rute, freies gangwerk – vorzüglich



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