interessante erkenntnisse zur DCM.

in der iw-datenbank ist ein sehr spannender artikel von dr. andrea vollmar über die aktuellen forschungsergebnisse zur DCM zu finden: der spannendste teil ist meiner ansicht nach jener:

According to a complex segregation analysis performed by Prof. Distl and his group at Hannover University, including 2237 IWs from at least 7 and up to 15 generations, a major dominant gene is responsible for development of DCM with complex genetic effects of other genes influencing the expression of the disease.

das heisst, dieser untersuchung zu folge ist ein dominantes gen hauptsächlich für die erkrankung an DCM verantwortlich und andere gene beeinflussen, wie schnell und wie stark die DCM-erkrankung auftritt.

weiters kann man dem artikel entnehmen, dass an einem gentest für DCM gearbeitet. das würde für die zukunft heissen, dass man mit diesem gentest feststellen könnte, ob der irische wolfshund dieses hauptverantwortliche gen trägt oder nicht. da es dominant ist, genügt der zuchtausschluss dieses einzelnen hundes. geschwister, die nachweislich das hauptverantwortliche gen nicht tragen, könnten in hinblick auf DCM bedenkenlos zur zucht eingesetzt werden.

wird ein genträger zur zucht eingesetzt, gibt er das gen – statistisch – an 50% seiner nachkommen weiter, die – da das gen ja dominant ist – früher oder später auch an DCM erkranken.

=> link zum artikel, registrierung notwendig (kostenlos)

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