saisonabschlusscoursing des FCW am spitzerberg.

1. durchgang des abschlusscoursings des FCW begann im nebel

1. durchgang des abschlusscoursings des FCW begann im nebel

es begann irish in mehrfacher hinsicht: der beginn war für 8:30 uhr angesetzt, davor anmeldung und TA-kontrolle. als wir – den weithin sichtbaren gelben schildern folgend – kurz nach 8 uhr morgens ankamen, war der parcours unter einer hochnebelwolke – noch – gut sichtbar. alles war vorbereitet und das coursing konnte mit den irish wolfhounds pünktlich beginnen. wir hatten das vergnügen, mit lilly & enya den coursing-tag zu eröffnen. lilly bestritt ihren ersten lizenzlauf und enya war eine fabelhafte begleiterin. mit 7,5 jahren war sie der zweitälteste hund an diesem tag (nur ein azi mit 9 jahren war noch älter).

für enya, routinierte bahnläuferin, die das coursing mit uns erst sehr spät entdeckt hat und nur einmal am spitzerberg eine solorunde gelaufen ist, begeisterte mich durch ihre gute taktik. tempomässig hatte sie von der ersten sekunde an verständlicherweise keine chance. also hielt sie kurz nach dem start am höchsten punkt des parcours inne, beobachtete, wo lilly den “hasen” hin trieb und schnitt gekonnt ab um die jagd wieder aufzunehmen. in einer passage lag sie sogar kurzzeitig vor lilly! und im ziel kam sie nicht viel später an. obwohl sich enya auch auf den zweiten durchgang gefreut hätte, blieb es bei diesem einen lauf. der richter bewertete ihren lauf sogar mit über 60 punkten. für eine premiere in ihrem alter eine leistung, auf die wir stolz sind.

kurze zeit später musste der bewerb kurzfristig unterbrochen werden, da die nebelschwaden noch einmal auf den parcours sackten und man nicht genug sehen konnte, um weitere läufe zu ziehen. doch die wettergötter hatten freundlicherweise ein einsehen, die nebelschwaden zogen sehr bald wieder in höhere regionen und der bewerb konnte fortgesetzt werden. bei 79 gemeldeten hunden und einem parcours von knapp 800m (für kleine rassen verkürzt) verzichtete das team auf eine mittagspause. wir reisten vor ende der veranstaltung ab, aber ich gehe davon aus, dass sämtliche läufe durch gezogen werden konnten, da gegen 3 uhr nachmittags sogar die sonne durch blinzelte. alles in allem also passendes und gutes spätherbstwetter.

wenn ich mich in diesem blog mal über ein pannenreiches training des FCW kritisch geäussert habe, kann ich jetzt nur sagen: eine perfekte veranstaltung, durchgeführt von einem gut eingespielten team! respekt! der anfahrtsweg war gut sichtbar ausgeschildert, die anmeldung samt TA-check lief so zügig, dass enya schon untersucht wurde, während ich noch das wechselgeld verstaute. eine – auch im leichten nebel noch gut sichtbare – nummerntafel am start in kombination mit der starterliste sorgte dafür, dass man die hunde gut und zeitgerecht aufwärmen konnte, der start selbst verlief zügig und der parcours war anspruchsvoll und gut gesteckt. auch der (die?) hasenzieher leistete(n) gute arbeit genauso wie die motorosierten hasenausleger und “botenfahrer”. sämtliches gerät war in doppelter ausführung vorhanden und auch das buffet war sehr üppig. ich hoffe, ich hab jetzt niemanden zu erwähnen vergessen.

wir haben den tag also sehr genossen. der kurze abstecher zu einer befreundeten züchterin zwischen den läufen war keine flucht sondern nur ein nutzen der gelegenheit (wenn man schon in der gegend ist). ausserdem brauchte auch unser maskottchen viola etwas abstand, um vom hasenfieber runter zu kommen. zur siegerehrung waren wir mit zwei sehr glücklichen irish wolfhounds und einem etwas gelangweilten greyhound wieder zuhause.

besonders gefreut hat mich, dass von 79 gemeldeten hunden 13 irish wolfhounds waren! und – von wegen couchpotatoes – soweit ich das beobachten konnte, sind alle irish gelaufen. nichts mit “wetten darauf, wie weit sie diesmal hoppeln”. von den nächst grösseren, den deerhounds waren 7 gemeldet. also gehörte ein gutes viertel des feldes den iren & schotten! (vielleicht deshalb die nebelszene zu beginn des bewerbes?) es stehen noch einige irish wolfhounds (und hoffentlich auch deerhounds) in den startlöchern für die lizenzen. ich gehe also davon aus, dass im nächsten jahr mit noch mehr irish wolfhounds in den bewerben zu rechnen sein wird! einfach nur schön! das ist ein guter schritt in die in meinen augen richtige richtung, den irish wolfhound als durchaus sportlichen windhund zu etablieren.

besonderen dank an der stelle auch an gerlinde, die mir für den zweiten lizenzlauf mary als begleithund zur verfügung gestellt hat. mary hat hiermit auch ihre letzten beiden trainingsläufe erfolgreich absolviert und ist nun ebenfalls bereit für ihre lizenzläufe.

bericht, ergebnisse & photos demnächst auf der FCW-site.

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