update – enya.

=> was bisher geschah.

hoppala – da bin ich im rückstand. der MG-test – negativ – kam an dem tag ins haus geflattert, an dem wir uns von cleo (katze, fibrosarkom) trennen mussten und irgendwie blieb an diesem tag die zeit stehen. der myasthenia gravis test war also negativ. da megaoesophagus in ca. 80% der fälle ideopathisch ist – also die ursache nicht gefunden werden kann – habe ich mich entschieden, nicht weiter zu suchen.

offensichtlich – persönliche rückfrage bei ein paar züchterinnen – kommt es öfter vor, dass ältere hündinnen solche zyklisch verknüpften schwächen zeigen und sich danach wieder rasch erholen. also habe ich jetzt einen querschnitt an “hausmittelchen”, die wir bei enya versuchen werden. wir wissen ja ziemlich genau, wann es “wieder los geht”, nämlich in woche 6/7 nach beginn der läufigkeit. auch megaoesophagus ist bei älteren, grosswüchsigen hunden nicht ungewöhnlich. und gefunden wird er ebenfalls meist zufällig. manche leben damit relativ problemlos, andere überleben den befund nicht sehr lange.

doch zurück zu enya: inzwischen macht sie längst wieder die ganzen spaziergänge mit, fordert auch das jungvolk wieder zum spielen auf und ist lustig wie eh und je. sie frisst sehr gut, baut auch schon wieder muskulatur auf. nur joggen geht sie noch nicht mit, wenn das jungvolk joggen geht, bekommt sie einen einzelspaziergang, den sie sehr schätzt. enya war und ist ein sehr menschenbezogener hund und in den ersten fünf jahren ihres lebens gab es regelmässig einzelspaziergänge. sie geniesst es also, als “einziger hund” volle aufmerksamkeit zu bekommen und bedankt sich dafür mit den für sie so typischen “kasperleinlagen”.

sie frisst nach wie vor erhöht, aber nicht so extrem erhöht, wie es in manchen MÖ-berichten geschildert wird. wie soll man z.b. sowas
http://tinyurl.com/7jrwgr

für einen iw vorstellen …? auch auf der treppe füttern fällt auch aus, da enya die treppen immer sehr genau anvisiert und dann sehr konzentriert die treppen geht. in dieser konzentration würde sie nicht fressen.

solange mit der gewohnten fütterung keine probleme auftauchen, werden wir das auch nicht ändern. da ja auch wasser “gefährlich” ist, müsste ich allen hunden das wasser auf die treppen stellen. sorry, nicht durchführbar. nur der praktische trinkkübel ist wieder in pause. daraus müsste enya definitiv “nach oben trinken” und das wird nun einfach verhindert. schade, der kübel war sehr praktisch.

nachsatz – kastration: die schwächephasen sind ganz offensichtlich an enya´s zyklus geknüpft. und natürlich drängt sich der gedanke an kastration auf. enya jetzt (7+) kastrieren zu lassen, fällt für mich aus. zwar stehen die meinungen einiger TA (kastration kein problem!) diametral gegen die meinung befragter züchterinnen (kastration nur im notfall! du verzeihst dir nie, wenn enya am tisch liegenbleibt.). doch mein bauchgefühl hat mich immer gedrängt, narkosen bei enya zu vermeiden. enya wurde bis heute nie narkotisiert und – es soll so bleiben.

die von mir befragten züchterinnen sprechen sich übrigens alle gegen kastration einer iw-hündin aus. kastration nur, wenn es unvermeidlich sei, das risiko OP sei prinzipiell zu vermeiden und das risiko, eine inkontinente hündin zu haben, sei ebenfalls sehr gross. ausserdem gibt es studien, die besagen, dass kastration (auch bei rüden) das risiko knochenkrebs signifikant erhöht.

die empfehlung, hündinnen im 4. bis 5. lebensjahr prinzipiell und präventiv zu kastrieren kommt durchgehend von züchterinnen kleinerer rassen, die im schnitt auch eine höhere lebenserwartung haben. bei kleineren hündinnen ist das risiko inkontinenz sehr gering.

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