gentechnische studie zum knochenkrebs

in uppsala/schweden forscht ein team daran, festzustellen, ob es genetische ursachen für knochenkrebs beim irish wolfhound gibt. ich habe sehr lange über diese studie nachgedacht und anschliessend auch ein längeres gespräch mit anna blom geführt. nach diesem gespräch habe ich mich entschieden, eine blutprobe von enya (zu dem zeitpunkt 8 jahre alt, frei von knochenkrebs) für dieses projekt zur verfügung zu stellen.

in meinem persönlichen umfeld, also bei irish wolfhounds, die ich selber kenne, ist knochenkrebs die häufigste todesursache. aufgetreten um die 6 bis 8 jahre und letal binnen zweier monate. befallen sind meistens die langen röhrenknochen, einmal auch der kiefer. eine andere hündin, der man vor etwa einem jahr einen teil des unterkiefers entfernt hat – wg. knochenkrebs – lebt noch.

wir sprechen hier von einer hunderasse, deren durchschnittsalter bei 6,irgendwas jahren liegt. krebs ist eine krankheit, die man in der humanmedizin immer noch nicht vollständig begriffen hat. die standardbehandlung nach schulmedizin: tumor entfernen, bestrahlen, chemotherapie. es gibt aber auch alternative methoden die – meist heftigst angefeindet – ähnliche erfolgsquoten haben. oder sollte man von misserfolgsquoten schreiben? immer wieder ist von studien die rede, die zeigen würden, dass krebspatientInnen, die gar nicht behandelt werden, länger leben würden, als schulmedizinisch behandelte. es gibt die stimmen, die davor warnen, “in ein krebsteschwür auch nur zu stechen”, da es dann “erst richtig los gehen würde”.

knochenkrebs ein geschwür?

knochenkrebs ist in diesem sinne z.b. gar kein geschwür. das, was man äusserlich sehen kann, ist kein knochengewebe und der befallene knochen – löst sich auf. so kann man ihn auch über röntgen diagnostizieren. knochenkrebs ist alles andere als ein “geschwür”. auch “blutkrebs” ist kein geschwür im eigentlichen sinne. ist knochenkrebs jetzt also wirklich krebs?

und dann gibt es noch ein einziges organ, welches nicht von krebs befallen werden kann. das herz. warum …?

was verursacht krebs?

auch darüber gibt es verschiedenste meinungen und ansichten, aber wenig beweise. atomare bestrahlung kann krebs auslösen. ein arzt, dessen name mir leider entfallen ist, meinte in einem fernsehinterview, er ginge davon aus, dass die ernährung grossen einfluss auf krebs hätte, ja, er ginge inzwischen sogar so weit, anzunehmen, dass ernährung die einzige ursache sei. es gibt aber auch die psychische komponente.

wie bekämpft man krebs am besten?

in einem buch über frauenheilkunde wurden fälle von brustkrebs angeführt. dabei gab es fälle, wo die konservative schulmedizinische lösung die richtige und auch erfolgreiche methode war. es waren aber auch fälle angeführt, wo die frau die diagnose zum anlass nahm, ihr leben komplett umzukrempeln und “endlich” das zu machen, was sie schon immer tun wollte. zwar unter dem aspekt, ja jetzt nicht mehr lange zeit dafür zu haben, dafür aber umso konsequenter. diese frauen, die eine schulmedizinische behandlung komplett ablehnten, besiegten den brustkrebs durch genau dieses umkrempeln ihres lebens. selbst schulmedizinerInnen konnten den davor einwandfrei diagnostzierten tumor nicht mehr nachweisen …

wird krebs immer entdeckt?

ebenfalls in diesem buch wurde festgehalten, dass man eine ganze reihe von frauen nach ihrem ableben auf brustkrebs untersucht hätte und dabei festgestellt hätte, dass eine beeindruckend grosse zahl der untersuchten brustkrebs hatten, dies aber zu lebzeiten nicht wussten. auch die todesursache war eine völlig andere. ähnliche untersuchungen gibt es übrigens auf männerseite mit prostatakrebs.

fazit?

all dies liess und lässt mich stark daran zweifeln, dass es für knochenkrebs beim irish wolfhound eine genetische ursache gibt. anna blom machte mich darauf aufmerksam, dass in letzter zeit sehr junge irish wolfhounds an knochenkrebs erkranken und sterben würden. und zwar im alter von ca. 2 jahren, also noch nicht mal vollständig ausgewachsen (die letzten wachstumsfugen schliessen sich im alter von 2,5 jahren). hier würde man nun also genetische ursachen vermuten und deshalb sei es auch so wichtig, möglichst alte knochenkrebsfreie hunde in der studie als kontrollgruppe zu haben. dies war für mich der grund, die blutprobe von enya zur verfügung zu stellen.

nach wie vor bin ich skeptisch – trotzdem habe ich das projekt unterstützt und werde es weiter beobachten und – wenn sich die möglichkeit ergibt – auch wieder unterstützen. vielleicht bringt ja auch dieser, mein blogeintrag, ein paar skeptikerInnen dazu, doch eine probe zur verfügung zu stellen. und vielleicht ist ja das ergebnis der studie auch, dass es keine genetischen ursachen gibt. doch auch das will mit wissenschaftlichen methoden erforscht werden. so hat man z.b. wieder aufgehört, nach genetischen ursachen für lebershunt zu forschen. aber das – ist eine andere (blog)geschichte.

ziel dieser studie  ist – wenn denn gen(e) verantwortlich gemacht werden können -  ein gentest. natürlich wird aber auch für den humanbereich “mit”geforscht, wie so oft bei tiermedizinischer forschung. wie sinnvoll das ist, sei dahingestellt. tatsache ist, dass es für tiermedizinische forschung nur geld gibt, wenn auch der mensch “profitiert”.

bei manchen IW- veranstaltungen werden blutproben gesammelt und dann verschickt, man kann aber auch selbst die blutprobe(n) verschicken. wie man das am besten tut, ist bei anna blom zu erfragen, die gerne auskunft gibt. (sie spricht englisch, schwedisch und polnisch.)

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  • weitere informationen zur studie finden sich => hier
  • fragebogen, der zur blutprobe mit ausgefüllt werden muss => hier
  • anna blom ist auch im => irish wolfhound international forum vertreten und berichtet dort immer wieder über das forschungsprojekt.
  • erwähntes buch: => Frauenkörper, Frauenweisheit: Wie Frauen ihre ursprüngliche Fähigkeit zur Selbstheilung wiederentdecken können, von Christiane Northrup
  • noch ein buch in diese richtung: => Frauen – Heil – Kunde: Be-Deutung und Chancen weiblicher Krankheitsbilder, von Ruediger Dahlke, Margit Dahlke, Volker Zahn

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