abrufen mit pfiff.

mit freundlicher genehmigung von schroeders hundeleben

mit freundlicher genehmigung von schroeders hundeleben

über diesen beitrag bei => paris und belami bin ich auf die idee gekommen, auch mit lilly das abrufen mit pfiff zu trainieren. lilly lässt sich sehr zuverlässig abrufen. bislang gab es keine probleme. die einzige herausforderung der letzten wochen: da wir mit einer freundin, die lilly sehr gerne hat, joggen gehen und uns die freundin – meist schwarz gekleidet – immer entgegenläuft und uns freundlich begrüsst, hat lilly nun die angewohnheitauch bei den täglichen spaziergängen nachzusehen, ob schwarz gekleidete joggerInnen, die auf uns zukommen “unsere freundin” sind.

rufe ich sie mit kräftiger stimme ab, kommt sie sofort zurück, doch mir ist aufgefallen, dass manche joggerInnen trotzdem erstarren. frei nach dem motto, wenn die frau so laut schreit, muss der hund wohl gefährlich sein … versuche ich, mit gedämpfter stimme abzurufen, nimmt lilly mich nicht ernst und die joggerInnen erstarren, weil der hund sich nicht abrufen lässt und näher kommt … sobald lilly bemerkt, dass es nicht unsere freundin ist, dreht sie wieder ab. egal, wie ich abrufe – die situation ist unbefriedigend. deshalb also die idee, mit einer “neutralen” pfeife zu arbeiten, in der hoffnung, dass die mehrheit der joggerInnen keine angst vor pfeifen hat.

diverse kommentare auch in blogs, die ich über weiterführende links fand, bestätigen diesen, meinen gedanken:

  • ein pfiff erregt die aufmerksamkeit der hunde – unsere stimme hören sie den ganzen tag.
  • ein pfiff ist emotionslos/neutral – in unserer stimme schwingt immer mehr information mit, als uns bewusst ist und hunde hören ganz genau, ob wir das jetzt wirklich ernst meinen oder ob sie das hinterfragen können.

da ich nicht pfeifen kann (opa wollte mir mädchen das pfeifen nicht beibringen und alle späteren versuche, pfeifen zu lernen, scheiterten kläglich …) muss ich zur pfiff-prothese greifen. ich hab mir also eine schicke hundepfeife gekauft, die ich – sicherheitshalber – gleich an die leine montiert hab, damit sie auch wirklich immer mit ist.

unser erster schritt: während des spaziergangs, wenn es rundherum ganz ruhig ist, keine ablenkung vorhanden ist und lilly in der nähe ist, pfeife ich und halte ihr sofort ein extra-leckerli unter die nase. das machen wir jetzt mal die nächsten ein bis zwei wochen jeden tag einmal. dann geht es auf zum nächsten schritt – pfiff bei leichter ablenkung … schon beim ersten pfiff ist mir aufgefallen, dass lilly sehr aufmerksam und neugierig reagierte! neuartiges geräusch – was will uns das sagen? und dann sofort die grosse freude über eine unerwartete extraportion leckerli!

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2 Kommentare

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  1. hi margot,

    lugh läßt sich auch (meist ;-) sehr zuverlässig abrufen.
    mittlerweile nutze ich das kommando “hier” eigentlich mehr oder weniger als supersignal – wenn er dann nicht kommt, setzt es was *g*.
    ansonsten pfeife ich auch oft – durch die zähne :-) ich habe zwar keine lücke, bekomme aber trotzdem einen recht lauten pfiff hin. der hat den vorteil, daß er wirklich einmalig ist und nicht mit pfeiffen-pfiffen *wasfüreinwort* verwechselt werden kann.

    lg, petra

  2. hallo petra!

    tja, mein opa hat auf meine bitte, mir pfeifen beizubringen, immer nur gesagt: mädchen die pfeifen und hähnen die krähen sollte man am besten den halse umdrehen … :-P mir ist es auch später nie gelungen, zu pfeifen.

    man hat aber in einem der verlinkten weiterführenden foren oder blogs geschrieben, dass es – wie beim clickern auch – keine 10 minuten dauert, bis hunde raushören können, was ihr clicker/ihre pfeife ist. ich vertraue mal darauf. und werde sicher berichten, wenn es mir gelingen sollte, fremde hunde anzupfeifen oder lilly zu anderen pfeifern rennt …

    es hätte auch eine in der frequenz verstellbare hochfrequenz-pfeife gegeben – aber wie soll ich beurteilen, wie individuell der pfeifton ist, wenn ich ihn selber gar nicht hören kann …?

    sonnige grüsse,
    margot

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