wien zieht nach im antihundepopulismus …
vom 11. bis 13. februar 2010 ist in wien eine volksbefragung angesetzt. mehrere fragen stehen zur diskussion und der herr bürgermeister scheint einen ähnlichen alleingang anzustreben, wie die ÖVP in niederösterreich. in dem fall halt mit dem deckmäntelchen direkter demokratie:
ein verpflichtender hundeführerschein solle zur abstimmung gebracht werden, so kann man es den medien zur zeit entnehmen. für alle rassen? nein! nur für bestimmte … man kann sich mit wenig phantasie vorstellen, welche hunde auf dieser “hundeführerschein”liste stehen werden … aber vielleicht bringt man ja auch die rassen zur abstimmung, die für den verpflichtenden hundeführerschein in frage kommen?
ich bin für eine grundausbildung aller hundehalterInnen. leider habe ich aber auch feststellen müssen, dass der fragenkatalog zum hundeführerschein von ähnlicher qualität ist, wie die gesamte rassediskussion. man muss sich ja nur ansehen, wie in vielen hundeschulen immer noch “gearbeitet” wird … das ganze ist ein teufelskreis. und – ein willkommenes thema in zeiten des wahlkampfes. mit medialer unterstützung à la knecht kann man wunderbar ein nebenthema emotional aufheizen, um von den wirklich relevanten sachthemen abzulenken. ausserdem ist so eine “rassediskussion” bei hunden auch viel unverfänglicher als bei menschen …