(deutsch) hundeführschein – fragenkatalog

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7 Responses

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  1. HI

    Aufgepasst: der Hundeführschein wird nicht vom ÖKV sondern von den Bundesländern abgenommen, verlangt, vorbereitet u.a. daher ist gerade in Wien und NÖ die Landesverwaltung zuständig.
    Der ÖKV hätte gerne und würde es noch immer gerne für ganz Österreich übernehmen, einen einheitlichen Hundeführschein anzubieten. Dies ist von den Ländern aber nicht akzeptiert worden und daher auch Abnehmer, wo man sich fragen muss, wie die es geschafft haben Prüfer zu werden?
    Der ÖKV hätte sicher eine Überarbeitung schnell und mit Freuden übernommen, wäre doch damit ein Riesengeschäft anzubahnen gewesen! Jetzt bietet man halt eine Vorbereitung dazu an, aber das Geschäft ist es nicht! Vielleicht auch daher wenig Interesse seitens ÖKV und keine Überarbeitung?
    lG Kurt

    1. hallo kurt!

      naja, da beisst sich für mich die sprichwörtliche katze in den schwanz. dass “soetwas” abgelehnt wird, wundert mich nicht wirklich. und wenn es dem ÖKV wichtig wäre, das ganze österreichweit zu übernehmen, dann steht ihm ja frei, was g’scheites auszuarbeiten und zur verfügung zu stellen.

      und ja – ich bin so naiv, dass ich immer noch der ansicht bin, dem ÖKV sollte es um hunde gehen und nicht um’s geschäft … vielleicht würde sich zweiteres ja sogar ergeben, wenn ersteres mal passt? ;-)

  2. HI
    noch was! — Den Führschein hatte damals der Referent für Gebrauchshunde Eberhard Strasser schnellstens und privat daheim ausgearbeitet um sie dem ÖKV als Vorlage oder grundlage anzubieten. Die Unterlagen übernahm damals auch er von seinem Verein, – dem Österr.Schäferhundeklub!
    daher darf man sich nicht wundern, wenn es sehr Schäferlastig ist! Anderseits — alles in Eigeninitiative und so nebenbei aus der Hand geschüttelt! ich wär froh, wenn andere bezahlte Mitarbeiter dies so zusammenbrächten!
    Oder wenn die Personen im ÖKWzr sowas auf die Reihe brächten, gelingt es denen nicht einmal bei den eigenen Rassen was Gutes als Zuchtzulassung für die Windhunde auf die Beine zu stellen!
    lG Kurt

    1. hallo kurt!

      bezüglich dt. schäferhunden: mit der hintergrundinfo wundert mich natürlich gar nix mehr. sind wir uns einig, dass der ÖKV da gemütlich die themenhoheit zum hundeführschein verschläft?

      und bezüglich ÖKWz. … naja, da sind wir ja jetzt schon mal sehr froh, dass das massive behindern von manchen leuten schon so stark abgenommen hat. schau’ ‘mer mal, wie sie sich jetzt mit dem “R” und neuen sportvereinen tun und dann reden wir darüber weiter. ;-)

      sonnige grüsse,
      margot

  3. HI
    “soetwas” wurde vom ÖKV entwickelt, da haben andere Experten nicht einmal gedacht was zu tun!
    Würde der ÖKV von der Poltik den Auftrag bekommen, würden sie sich schon hineinknien, glaub es mir! Würdest Du einem Kunden noch Entwürfe Deiner Arbeit vorlegen, wenn Du weisst,dass der Auftrag schon an andere vergeben ist?
    Würden die Poltiker den ÖKV einbinden, dann glaub ich, dass es sehr gut funktionieren könnte! Aber zuerst “Experten” einbinden die einen Stumpfsinn machen und dann den ÖKV zur Präsentation einladen, wenn das Husch Pfusch Gesetz schon vorgelegt ist, dies scheint nicht der richtige Anreiz zu sein, oder? Geschehen so in NÖ und in Wien!
    Der ÖKV hat sich bereit erklärt zum Preis von 25 Euro das ganze umzusetzen, das war den Tierärzten, den politikern etc zu teuer und was kostet es jetzt? –Mindestens 25 Euro
    lgKurt

    1. hallo kurt!

      nochmal – ich sehe einen unterschied zwischen geschäft und vereinstätigkeit. für mich ist ein verein eine interessensgemeinschaft, die bestimmte interessen – abseits von kommerziellen gedanken – zu vertreten hat. von einem hundeverein erwarte ich also, dass er die interessen der hunde vertritt. und ich wiederhole – ohne geschäftlichen hintergedanken. es gibt da sowas wie “ehrenamtlich” und “ohne gewinnabsicht”.

      ich bin überzeugt davon, wenn der ÖKV gute arbeit leistet und vorzeigt, wie er es sich vorstellt, dann wird auch die politik folgen (können).

      für einen kunden würde ich keine entwürfe machen, wenn ich wüsste, dass der auftrag vergeben ist. aber für mein hobby werde ich nicht aufhören, meine interessen und ideen zu vertreten. ich wehre mich immer noch, den ÖKV als unternehmen mit gewinnabsicht zu sehen. ;-)

      und zu politik und gesetzen: gesetze können geändert werden. politikerInnen können abgewählt werden. sogesehen macht es also durchaus sinn, sich um “folgeaufträge” zu bemühen, um in diesem bild zu bleiben.

  4. Ja, ja das ist die schwierige Kurve die zu nehmen ist!
    Natürlich ist der ÖKV für die Hunde da, dazu braucht er aber auch Geld!
    Die Vereine wollen es nicht geben, also muss er versuchen es anderwertig zu bekommen! Das geht bei dieser Grösse und bei diesem Aufwand nur mehr professionell, also wie ein GESCHÄFT!
    Der ÖKV hat schon sehr oft gute und sehr gute Arbeit geleistet und die Politik hat es “net amol ignoriert”.
    Man muss den ÖKV als Interessengemeinschaft pro Hund aber auch als Geschäft führen, anders würden die Funktionäre davongejagt werden, wie auch schon geschehen, weil es finanziell nicht so passte!
    Eine wirklich sehr, sehr schwere Kurve!
    Hoffentlich hast bei der Meinung von Politikerabwahl recht — meist vergessen die Nachfolger aber auch was sie vorher versprochen haben!
    Denk Dich doch einmal in die Situation des ÖKV – 380 Rassen mit verschiedenen Interessen, 100 Klubs mit Funktionären die man am besten…,Politiker die nur egoistisch denken und alles vernünftige vergessen usw. — ich weiss wie schwer ich mir am Anfang tat, über meinen Tellerrand hinweg das Meer zu sehen, das mich umgab und zu erkennen…
    lG Kurt

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