das ist nicht wirklich neu. ich kann mich an bereits leicht verstaubte witzchen der art erinnern: “nein, ich brauch keine antibiotika, ich esse regelmässig mein schweinsschnitzerl”. nun gibt es wiedermal einen pressetext zum thema: => viehzucht-antibiotika machen menschen resistent. besonders spannend: man muss das fleisch der AB-behandelten tiere nicht unbedingt essen:
<…> Laut Studienleiter Pak-Leung Ho gelangen die resistenten Gene über die Nahrungskette, durch direkten Kontakt oder durch verschmutztes Wasser vom Tier in den Menschendarm. <…>
den sorglosen AB-gebrauch gibt es aber nicht nur in der nutztierhaltung. auch hunde werden bei jeder kleinigkeit sofort mit AB behandelt. und langsam schwappt auch der trend von grosszüchterInnen aus deutschland und niederlanden zu uns, hündinnen präventiv – also völlig unbegründet – mit AB “abzudecken”, bevor sie gedeckt werden. die “begründungen” sind teilweise haaresträubend. dabei bekommen die hunde ja auch schon genug AB über ihr futter mit. egal, ob fertigfutter oder rohfleisch aus massentierhaltung …
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